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Miji für Glückspilze

20 Jun

Miji für Glückspilze

Wer verbringt nicht gerne einen Tag in den Wäldern, schnuppert den frischen Duft von Moos und genießt die Natur? Eben. Wenn sich dabei noch das Körbchen mit frischen Pilzen für ein leckeres Essen am Abend füllt, hat es sich doppelt gelohnt. Noch praktischer, wenn dann das Cooking Pad mit von der Partie ist und ihr sie euch gleich in der nächsten Waldhütte zubereiten könnt. Im kommenden Blogbeitrag haben wir passend dazu eine Rezeptidee für euch.

Heute schauen wir dem Pilz aber zuerst mal genau unter die Haube. Denn Pilze sind nicht nur gesund und schmecken gut, sie sind auch sehr erfinderisch, wenn es darum geht, an die fürs Wachstum wichtigen Kohlenhydrate zu kommen. Anders als Pflanzen sind Pilze nicht in der Lage, Photosynthese zu betreiben, also aus Kohlendioxyd aus der Luft und Sonnenlicht Kohlenhydrate aufzubauen. Das bedeutet, dass sie entweder als Symbionten oder Parasiten an ihre Nährstoffe gelangen. Daher finden wir Pilze oft direkt oder in der Nähe von Bäumen. Spannend ist auch, dass die Zellen der Pilze einige Eigenschaften besitzen, die typisch für Pflanzen sind und andere, die im Tierreich vorkommen. Die Zellwände sind nämlich aus Chitin, woraus z.B. auch die Zellwände der Insekten bestehen. Da Pilze sich daher weder in die Klasse der Pflanzen noch dem Tierreich eindeutig zuordnen lassen, haben sich Wissenschaftler darauf geeignet, ihnen ein eigenes Reich zuzusprechen.

mushrooms-454170_1920 (1)Und in diesem Reich herrscht eine unglaubliche Vielfalt an unterschiedlichen Arten, Fachleute sprechen von über 70.000, von denen aber nur ein Bruchteil für unseren Verzehr geeignet ist. Darum ist es auch am besten, Pilze erstmal unter professioneller Anleitung zu suchen oder den Inhalt des Körbchen von einem Experten prüfen zu lassen, bevor es im Kochtopf landet. Auf jeden Fall gilt: Was nicht eindeutig definierbar ist, sollte auch nicht gegessen werden. Über Blogs und Portale wie dieses hier lässt sich einfach herausfinden, welche Pilze in welcher Gegend gerade zu finden sind. Aktuell beginnt beispielsweise die Zeit des Pfifferlings, einem Mykorrhizapilz, d.h. einer, der mit Nadel- und Laubbäumen Symbiosen eingeht – bei uns in Mitteleuropa bevorzugt mit der gemeinen Fichte und der Rotbuche. Zu finden ist er oft in einer geselligen Runde an mehr oder weniger offenen Stellen, die nur spärlich mit Gräsern, Stauden oder Moos bewachsen sind. Ihr findet ihn bis November – also noch genügend Zeit, euch zu überlegen, wie ihr sie am liebsten zubereiten wollt.

So, jetzt aber erstmal viel Spaß und Erfolg bei der Pilzesuche. Das Rezept folgt dann die Tage.

 

 

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